Wachstumsschublade


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Ferien in Sicht :: Teil 4 :: Lieblingssommerbuch

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Meine Kinder sind Sachensucher, und sie lieben das Wasser. Deshalb lieben sie Stina, die ihren Sommer bei ihrem Großvater am Meer verbringen darf und dort die tollsten Schätze findet.
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Wirkliche Schätze eben, zum Beispiel schöne Federn. Stina kennt sich da genau so gut aus wie meine Kinder. Einmal erlebt Stina einen richtigen Sturm, da wird es richtig abenteuerlich. In der zweiten Geschichte besuchen Stina und ihr Opa einen Freund, der tolle Geschichten erzählen kann.
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Stinas Sommer von Lena Anderson ist nicht nur ein Lieblingsbuch meiner Kinder, sondern auch von mir. Es erzählt von einem schlichten und unbeschwerten Sommer am Meer, vom Leben und Leben-Lassen und davon, dass die Natur der wunderbarste Spielplatz ist. Passenderweise hat es Herr Groß von seinem besten Freund zum letzten Geburtstag bekommen, als wir mit den Kanus unterwegs waren.

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Sommer-Erinnerungen, auch so was wie Schätze!
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Wenn ich die schönen, nordisch-blassen Illustrationen anschaue, möchte ich am liebsten gleich einen Ostsee-Urlaub machen. Unser Sommerlieblingsbuch!


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Ferien in Sicht :: Teil 3 :: weiter daheim ankommen

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Nun haben wir schon den vergangenen Herbst und Winter sowie den Frühling in unserem neuen Zuhause verbracht. Jetzt erleben wir hier unseren ersten Sommer. Eine riesige örtliche Veränderung war der Umzug ja – zumindest auf den ersten Blick – nicht, wir haben früher kaum 2 km entfernt im Nachbarbezirk gewohnt. Aber trotzdem lebt es sich ganz anders, umgeben von Grün, mit einem Garten und wohl in einer großen Stadt, aber eben doch etwas abseits (am Rand vom Prater).

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Auch im Winter sind wir viel draußen, aber da ist schnell irgendwem zu kalt oder es ist einfach zu früh dunkel. Jetzt ist endlich Zeit für richtig ausgedehnte Ausflüge. Je genauer wir unsere unmittelbare Umgebung erkunden, desto heimischer fühle ich mich hier. Auch die Kinder sprechen mit jedem Ausflug selbstverständlicher von umliegenden Plätzen und freuen sich, diesen oder jenen Weg schon allein zu finden. In der warmen Jahreszeit trifft man außerdem  viel mehr Nachbarn. Ich freue mich über kleine Gespräche am gemeinsamen Weg zur Biotonne und Menschen, die kurz vorbeischauen, um zu Fragen, ob wir die übrigen Holzbalken des umgebauten Gebäudes herschenken würden (und uns als Dankeschön viel zu viel Wein und Schokolade vorbei bringen).

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Wir werden in diesen Ferien schon auch ein paar Tage woanders hinfahren, aber eben auch viel daheim sein. Und ich freu mich schon sehr auf unsere kleinen Ausflüge zu Fuß oder mit dem Rad, zu unserem neu entdeckten “Geheim-Badeplätzchen”, zu den Bibern am Krebsenwasser und kleine spontane Abendspaziergänge. Noch mehr “aktives Ankommen” sozusagen. Mit diesem Sommer wird sich der Kreis schließen und unser erstes Jahr im neuen Zuhause wird hinter uns liegen. Noch drei Kindergartentage!


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Ferien in Sicht :: Teil 2 :: Zeit zu zweit

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Am letzten Kindergarten-Waldtag in diesem Jahr war ich als Begleitung mit dabei. Danach sind der Große und ich feierlich in die Pizzeria gegangen, bevor wir Frau Klein aus der Kleinkindergruppe abgeholt haben. Kommt bei uns so selten vor, dass wir wirklich Zeit zu zweit haben und ungestört plaudern können! Gerade dem Großen tut das momentan recht gut, wo sich bei ihm grad sehr viel tut, körperlich (Zahnwechsel!), mental und vor allem emotional. Und mir macht es großen Spaß, so ein “Date”. ;-) Davon möchte ich in diesen Ferien mehr unterbringen, für und mit Herrn Groß UND Frau Klein.

Eben dieser Zeit zu zweit widmet sich das

“Vater & Sohn Wochenende”,

auf das ich Euch heute aufmerksam machen möchte. Es wird von Martin und Alex, zwei lieben Freunden von mir, veranstaltet. Ich hab schon selbst viele schöne, lustige Stunden mit den beiden verbracht, also kann ich sie Euch guten Gewissens ans Herz legen! :-) Väter und Söhne (10-14 Jahre) haben

vom 1. bis 3. August 2014

die Gelegenheit abseits vom Alltag Zeit zu zweit zu verbringen. Es gibt noch ein paar Plätze! Also, liebe Väter und Söhne, wär das was, inmitten unberührter und wunderschöner Natur (nämlich in den Flattnitzer Bergen in Kärnten) ein paar Tage Abenteuer zu erleben?

Den Info-Folder könnt Ihr hier downloaden!

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Ferien in Sicht :: Teil 1 :: Kindergartenabschied

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Vorbeigerast ist es, das letzte Kindergartenjahr meines Großen. Im Herbst wird Herr Groß nun ein Vorschulkind sein, und darauf freut er sich schon sehr (und ich mich auch, vor allem seit wir seine wunderbare Klasse besucht haben, darüber ein anderes Mal mehr…). Aber dass er sich von seiner geliebten Pädagogin und all seinen Freundinnen und Freunden verabschieden muss, ist zugleich unvorstellbar und traurig für ihn. (Uns.)
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Letzte Woche war großes Kindergartenabschiedsfest im Montessorihaus. Mit Puppentheater aller Pädagogen für die Kinder und einem Festessen zu Ehren aller Kinder, die Richtung Schule aufbrechen. Die Kinder haben ein T-Shirt und ihre entzückenden Erinnerungsalben mit nach Haus bekommen, die sie über die ganze Zeit hinweg selbst gestaltet haben (Fotos mit eigenen Kommentaren drunter, Zeichnungen und Zitate). Selbst wenn ich es nur ungeöffnet sehe, bin ich gleich furchtbar sentimental, und wenn ich es aufschlage, kann ich mir gleich eine Packung Taschentücher holen…. So unglaublich schöne Momente, die da eingefangen sind. Ich bin allen im Kindergarten wirklich dankbar, mit wie viel Liebe, Engagement und Hingabe sie für mein Kind und alle Kinder da waren.
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Jedes Kind, das möchte, darf auch kleine Abschiedsgeschenke mitbringen. Und ja, Herr Groß mochte! War gar nicht so einfach, mit ihm gemeinsam zu entscheiden, was es sein sollte. Selbst gezeichnet, aber auch was aus dem Apfelstoff, der ihm schon so lang gefällt, und etwas, was noch nie wer verschenkt hat… Unsere Wahl fiel dann auf genähte Hüllen für Cool-Packs, inspiriert von den tollen Beuleneulen, die wir zu Weihnachten von der lieben Anja bekommen haben.

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Herr Groß hat wirklich beeindruckende Ausdauer bewiesen, 16 verschiedene Motive mit Stoffmarkern auf weißen Baumwollstoff zu zeichnen (über mehrere Tage verteilt). Bei jeder Zeichnung hatte er ein bestimmtes Kind vor Augen, dessen Lieblingstier/Lieblingsfarbe…. Schöne Stunden haben wir da gemeinsam verbracht, geplaudert, dabei Musik gehört und zwischendurch Eis gegessen.

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Persönlich hätt ich ja einen etwas kleiner gemusterten oder unifarbigen Stoff genommen, aber da hat Herr Groß keinen Diskussionsspielraum gelassen. Seine Geschenke. Als dann die Motive alle aufgenäht waren, hat mir das Ergebnis aber trotzdem gefallen. Und so ist er dann losgezogen, mit einem Schuhkarton voll Cool-Packs. Ich hoff, die Beschenkten haben so viel Freude damit, wie wir beim Zeichnen und Nähen hatten.
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Falls Ihr schon in den Ferien angekommen seid, wünsch ich Euch eine wundervolle Zeit mit viel Sonnenschein!
Schick ich ein zum Creadienstag.

We did a little mum-and-son-collaboration to create these cool pack covers. My son gave them to the other kids in kindergarten as a small farewell gift. So unbelievable for me that he is going to be a preschool kid in autumn!


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Mamaautomatismen

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Wenn man Mama wird, dann ändert sich ja vieles. Alles irgendwie. Was davor selbstverständlich war (essen mit zwei Händen, duschen, schlafen und aufstehen zu selbstgewählten Zeiten,…) wird plötzlich zum Luxusgut, und auch sonst und überhaupt. Vor allem wird jeder Tag mit unheimlich vielen berührenden Momenten bereichert, die die Abwesenheit oben genannter Luxusgüter vergessen lassen.

Ich habe zudem das Auftreten einiger skurriler Reflexe an mir beobachtet, die irgendwann  durchs Mamasein entstanden sind. Ganz am Anfang gleich die neue Eigenschaft, dass ich kein Neugeborenes – egal ob das eigene oder ein geborgtes – halten kann, ohne in einen Wiege-Schunkel-Schaukel-Tanz zu verfallen. Oder in stehender Position den Buggy immer ein bisschen hin und her zu schieben (in der Hoffnung, dass das Wagerlfahren weiterhin geduldet wird). Diese Mama-Automatismen benötigen zumindest bei mir nicht unbedingt die Anwesenheit eines Kindes.

Ich habe mich auch schon dabei ertappt, beim Studieren verschiedener Produkte im Supermarktregal den Einkaufswagen gedankenversunken hin und her zu schieben. Ein leises Lächeln einer vorbeigehenden Mutter (mit Kinderwagen) verriet mir damals, dass ich dabei leider nicht unentdeckt blieb. Peinlich, peinlich. Weiters reagiere ich auch in Abwesenheit meiner Kinder freudigst auf über mich hinwegfliegende Hubschrauber, schnelle Schnellbahnen, wenn ich eine Brücke überquere, oder ein Feuerwehrauto in Action. (Kleine Frage an Eltern älterer Kinder: Geht das wieder vorbei??)

Die neueste Auffälligkeit tauchte erst vor ein paar Tagen auf, als ich daheim meinen neuen Bikini aus der Einkaufstasche auspackte. Urplötzlich verspürte ich den Drang, mich auf die Suche nach einem Textilmarker zu machen, um sogleich – als perfektionistische vorbildliche Kindergartenkindermama – mein neues Kleidungsstück mit Namen zu beschriften. Konnte mich in letzter Sekunde aber noch zurückhalten.

Jedenfalls bin ich gespannt, welche Spleens da noch kommen. Und bitte sagt mir, dass es Euch auch so geht.

 

 


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Wie’s so läuft

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Es ist schon wieder eine kleine Ewigkeit her, dass ich hier von meiner April-Laufchallenge erzählt habe. Und ich habe noch gar nicht Resümee gezogen! Zeit, das nachzuholen.

Der April war ein guter Laufmonat (oder sagt man ein ‘gutes’?). Meine 100 km bin ich gelaufen, schön stückchenweise. Meine Laufdistanzen konnte ich auch ausweiten. Ich bin das allererste Mal auch auf einen 14km-Lauf gekommen, am Ostersonntag in der wunderschönen Kulissen des Burgenlandes während der Rapsblüte. (Wer Fotos schauen mag, hier.) Die Hügel haben mich ganz schön gefordert, Steigungen bin ich jedenfalls nicht gewöhnt. Aber was ich immer wieder bei langen Läufen (also für mich lang) bemerke, ist, wie viel leichter mir meistens die zweite Hälfte fällt. Da kommt wohl ein wenig Runners High ins Spiel. Was ich auch immer um mich brauche, ist Wald und Wiese. Da komm ich aus dem Schauen gar nicht heraus und merke oft gar nicht, dass ich laufe. 14 km am Laufband, das wird bei mir wohl eher nicht vorkommen. (All meine Läufe findet man in meiner Instagram-Galerie.)

Was mich ganz besonders freut, ist, dass jemand meine Einladung, sich ein Laufziel zu stecken, angenommen hat. Nämlich Frau Siebensachen! Sie bloggt viel regelmäßiger als ich, und so konnte man in ihren Wochenrückblicken gut verfolgen, wie sie in kürzester Zeit ihr Laufpensum verdoppelt hat, und kurze Zeit später auch ihre Laufdistanz. Ich bin begeistert, Frau Siebensachen, danke fürs Mitspielen!! Schaut mal hier, so sieht eine sehr zufriedene Läuferin nach über 5 Kilometern aus.

Auch Babsy läuft viel und immer weiter! Schaut einmal, wie schön ihre Laufstrecke ist.

Und dann… kam der Mai. Ich bin schon sehr, sehr lang nicht mehr so wenig gelaufen wie im letzten Monat. Erst waren die Kinder krank und ich hatte keine freie Minute (Denn Kinder werden ja bekanntlich am besten auf der Mami gesund. Und dafür stehe ich natürlich von Herzen gern zur Verfügung.) Und dann hab ich selber eine Erkältung erwischt, mit der ich nicht einmal einen kurzen Lauf wagen wollte. Und an den Tagen, an denen alle gesund waren, war ich nicht in Wien. Die wenigen Läufe waren aber wie immer ganz wunderbar, und so war klar, im nächsten Monat wird wieder mehr gelaufen.

Jetzt im Juni hab ich mir wieder 100 km vorgenommen. Grad macht mir die plötzliche Hitze sehr zu schaffen, aber es geht mit jedem Mal besser. Bis heute komme ich auf 38 km in kleinen, langsamen Portionen. Morgen soll es ‘nur mehr’ 29 Grad bekommen und nicht mehr 35, da werde ich mich erstmals wieder an ein ein bisschen flotteres Tempo wagen.

Weil Laufen mein Ausgleich ist, weil ich so meine Batterien auflade und es mir einfach gut tut!

bethere

Quelle


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Sonntagsfreude :: Familientag

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Endlich einmal ein richtiger Familientag an diesem Vatertag! Von früh bis spät haben wir gebacken, gekocht, den nagelneuen Griller zusammengebaut und eingeweiht, gebadet und geplanscht, im Garten gespielt, ein 35 Jahre altes Playmobil-Segelschiff in alle Einzelteile zerlegt und wieder zusammengebaut, Eis gegessen, Eiskaffee getrunken, in der Sandkiste gegraben, im Prater spazieren gegangen, im Wurstelprater Kinderautobahn gefahren, dem Praterturm-Karussell zugeschaut, und uns dann beim Schweizerhaus Kartoffelpuffer und Pommes als Abendessen mitgenommen. Was für ein wunderbarer Sommertag!

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Mehr gesammelte Freude bei Maria.

 

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